WOTAN WILKE MÖHRING

(JAKOB)

Wotan Wilke Möhring, 1967 geboren, fand über Umwege zur Schauspielerei. Sein Schauspieldebüt gab er im Jahr 1997 in „Die Bubi-Scholz-Story“ von Roland Suso Richter an der Seite von Benno Fürmann und Götz George. Seitdem stand er in mehr als 100 Kino- und TV-Produktionen vor der Kamera und gilt als einer der gefragtesten und talentiertesten Schauspieler Deutschlands. Eine seine ersten größeren Kinorollen war sein Auftritt in dem vielfach ausgezeichneten Psychothriller DAS EXPERIMENT (2001). Seine erste tragende Kinorolle übernahm Möhring in Christian Alvarts Thriller ANTIKÖRPER (2005). Sein komödiantisches Talent bewies er in Fatih Akins SOUL KITCHEN (2009) sowie in MÄNNERHERZEN (2009), wie auch in der Fortsetzung MÄNNERHERZEN … UND DIE GANZ GANZ GROSSE LIEBE (2011), beide von Simon Verhoeven. Für den zweiten Teil der Beziehungskomödie konnte Möhring 2011 einen Bambi entgegen nehmen. Frühe Auszeichnungen umfassen eine Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis 2002 als Bester Schauspieler für seine Rollen in „Hat er Arbeit?" und „Liebe und Verrat", einen Hessischen Fernsehpreis 2005 als Ensemblemitglied des Filmes „Die Konferenz" sowie im selben Jahr ein Preis in der Kategorie Bester Schauspieler auf dem spanischen Filmfestival Festival de Cine Espanol de Málaga für Christian Alvarts ANTIKÖRPER. Der Kurzfilm „Raju“ von Regisseur Max Zähle, mit Wotan Wilke Möhring in der Hauptrolle, wurde 2011 mit dem Student Academy Award ausgezeichnet und schließlich 2012 für den Oscar nominiert. Für seine Rolle in „Der Brand“ wurde er 2011 als Bester Schauspieler beim 52. Thessaloniki International Film Festival geehrt. Darüber hinaus erhielten die ARD-Fernsehproduktionen „Homevideo“ von Kilian Riedhof und Johannes Fabricks „Der letzte schöne Tag“ (beide 2011), in denen Möhring Hauptrollen spielte, zahlreiche Auszeichnungen: Für die Rolle in „Der letzte schöne Tag“ als Familienvater, der mit dem Freitod seiner Frau fertig werden muss, wurde er für den Bayerischen Fernsehpreis nominiert und bekam den Deutschen Fernsehpreis 2012 als Bester Schauspieler sowie den Grimme-Preis 2013. „Homevideo“ gewann als Bester Fernsehfilm den Deutschen Fernsehpreis sowie den Grimme-Preis.

2012 trat Möhring erstmals als „Tatort“-Kommissar Thorsten Falke in der Erfolgskrimiserie auf, für die er seitdem mehrmals im Jahr mit durchschlagendem Publikumserfolg ermittelt. Ebenfalls 2012 war er in der Hauptrolle von Vivian Naefes „Obendrüber da schneit es“ zu sehen – dem erfolgreichsten Fernsehfilm des Jahres des ZDF –sowie in Uli Edels Event-Movie, dem Familienepos „Das Adlon. Die Familiensaga“. Laut einer Auswertung des Fernsehmagazins Hörzu verzeichnete Wotan Wilke Möhring 2012 im Fernsehen mehr Zuschauer als jeder andere deutsche Schauspieler. Als „Tatort“-Kommissar ermittelt er im Oktober 2015 wieder für Das Erste. In dem TV-Mehrteiler „Karl Mays Winnetou“ wird Möhring ab August 2015 vor der Kamera stehen. Auf der großen Leinwand kam 2013 die Tragikomödie DAS LEBEN IST NICHTS FÜR FEIGLINGE (Regie: André Erkau) in die Kinos, bei dem Möhring nicht nur als Hauptdarsteller, sondern erstmals auch als Executive Producer fungierte. Ende 2014 und zu Beginn 2015 überzeugte Möhring gleich in mehreren Rollen auf der Kinoleinwand: In dem Hacker-Thriller WHO AM I an der Seite von Tom Schilling, Elyas M’Barek und Antoine Monot Jr., in dem Ensemblefilm ALLES IST LIEBE neben Nora Tschirner, Christian Ulmen und Heike Makatsch sowie in der Beziehungskomödie DA MUSS MANN DURCH, der Fortsetzung von MANN TUT WAS MANN KANN (Regie: Marc Rothemund), - wieder mit Jan-Josef Liefers, Fahri Yardim und Oliver Korittke.

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